Mehrfamilienhaus Mühlegasse, Baar

Studienvergleichsverfahren - 1. Rang

Mit dem Bau der Gotthardlinie, Abschnitt Zürich – Zug wurde ein Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert zweigeteilt. Zwischen Stall und Haus wurde die neue Bahnstrecke gebaut. Beide Bauten blieben dank der Höherführung der Linie, damals auf einer Bogenbrücke verlaufend, verbunden.

1976 wurde die historische Bogenbrücke zugeschüttet und um ein zweites Geleis ergänzt. Das Bauernhaus musste in einer Gebäude- verschiebungsaktion neu platziert werden.
Daraus entstand die eigenartige Parzelle in Form eines dicken „L“s. Horizontal wie auch vertikal formte sich daraus eine murale Neubau-Skulptur. Gegen die SBB-Linie sowie die Mühlegasse hin markiert und grenzt der Neubau ab. In der überdachten Eingangszone lädt eine unbehandelte Holzverkleidung in der „Kniekehle“ zum Besuch ein. Rohausführungen in Beton und Stahl sowie eine bewusst unregelmässig verputzte und bemalte Fassade sind Sinnbild für den Standort im ehemaligen Industrie- und Gewerbegebiet entlang des Mühlebachs.

Bauherrschaft: privat
Baukosten: BKP 2 CHF 3`030`000.- / Kubatur:  3`300 m3
Projekt: Abbruch bestehendes Bauernhaus und Neubau mit 7 Wohnungen
Planungs- und Bauzeit: Projektierung 2009 - 2010,  Realisierung 2011 - 2012
Zusammenarbeit mit: Iten Landschaftsarchitekten, Unterägeri

Fotos: Guido Baselgia, Malans

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