Erweiterung Stadtverwaltung Kolinplatz, Zug

offener Projektwettbewerb, Top 5

Das Haus am Kolinplatz kann auf eine Bauzeit um 1440 bis 1450 datiert werden. Es wurde neben Wohnzwecken auch für andere Zwecke genutzt. im 19. Jahrhundert wurde hier die Wirtschaft „zum Pfauen“ geführt. Seit dem Brand im November 1999 besteht am Kolinplatz 21 eine Baulücke.

Im Rahmen eines Planungswettbewerbs präsentierten wir eine schlichte Figur in Massivbau. Dieser wird in die Lücke eingegossen und präzis herausgeschnitten. Unterschiedlich dicke Mauern in Misaporbeton sollen neben einer guten Dämmeigenschaft auch Wärmespeicher- kapazitäten ermöglichen. Dadurch kann die selten anzutreffende orthogonale Grundrissstruktur der Altstadt Zug geschmeidig fortgesetzt werden.

Der bisher vernachlässigte Innenhof wird aufgewertet und neu belebt.

Im Studienauftrag wurde offensichtlich, dass eine Erweiterung der städtischen Verwaltung in dieser historisch bedingten Kleinräumigkeit wenig sinnvoll ist. Mit dem zwischenzeitlichen Erwerb des Verwaltungsgebäudes der Landis+Gyr in Bahnhofsnähe fand die städtische Verwaltung ihre geeigneten Räumlichkeiten.

Im 2011 wurde ein neuer Wettbewerb für die offene Baulücke unter ganz anderen Rahmenbedingungen ausgeschrieben. die Projektierung und Ausführung wurde an ein Architekturbüro aus Zürich vergeben.

Bauherrschaft: Stadt Zug
Baukosten: BKP 2 ca. CHF 6 Mio / Kubatur:  ca. 3`000 m3
Projekt: Neubau Erweiterung städtische Verwaltung
Planungs- und Bauzeit: Präqualifikationswettbewerb und daraus folgender Studienauftrag 2003
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