Mürtschen- Oberseestrasse, Rapperswil-Jona

Projektwettbewerb offen - einstufig

Das architektonische Konzept beruht auf vorgegebenen Formen von verschieden grossen Wohngrundrissen, genannt Spielsteine. Diese sind an ihren Kanten aneinander gefügt. Daraus entstehen zwei Grundtypen einer Grossform (Häuser), eine nördliche wie eine südliche Hausreihe. Würde man beide Hausreihen zusammen schieben, entsteht in der Grossform ein längliches Rechteck. Dieses Zusammenfügen der Häuser in eine Grossform erinnert an die ausgefüllten Platten des Pentominos.

Die Fassaden der Häuser mit vier Vollgeschossen bestehen aus dämmendem Leichtgrundputz und in den innen liegenden Feldern aus keramischen Platten. Diese bringen als dezent variables Farbenspiel innerhalb der Felder und häuserweise mit verschiedenen Farben Abwechslung und Belebung in die Siedlung. Die Häuser erhalten durch die feine Nuancierung der Farben innerhalb der Grossform ihre eigene Identität, unterstützt durch die dreiteiligen Fenster in Bordeaux-Rot.
Parallel zu den Kastanien entlang der Oberseestrasse bereichern Eingänge und Zweitbalkone den Strassenraum. Entlang der ruhigeren Mürtschenstrasse liegen die Wohnbalkone. Der Hof besteht aus zwei gefassten Aussenräumen und einem offenen Feld mit unterschiedlichen Nutzungen: (Kleinkinder-)Spielplatz, Mannschaftssportplatz, gesäumt von Sitz- und Aufenthaltsangeboten. Das gesamte Areal ist auf der Höhe gewachsenes Terrain mit Wegplatten für Fussgänger und Velofahrer kreuzförmig durchgängig.

Bauherrschaft: Gebäudeversicherung des Kantons St. Gallen
Kubatur: 54’687 m3
Projekt: Neuüberbauung von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen
Planungs- und Bauzeit: Wettbewerb 2017
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